Orangen-Marzipan-Shortbread

Ich liebe England und daher natürlich auch Shortbread. Ich meine, wer könnte diesem buttrig-krümeligen Nationalheiligtum schon widerstehen? Und vielleicht liegt meine Liebe zu beidem auch daran, dass ich England zum ersten Mal ausgerechnet zur Weihnachtszeit erlebt habe. Ich weiß noch ganz genau, wie damals die Lichterketten wie übermotivierte Sterne über den Straßen hingen und ich im Dauerzustand weihnachtlicher Glückseligkeit mit meiner Mama durch London spazierte. Und mitten in dieses Setting schlich sich Shortbread in mein Leben. Knusprig. Süß. Unverschämt gut.

Dieser Blogpost enthält Werbung für Bauck Mühle.

Also war klar: Wenn ich meine eigene Version entwickle, dann eine, die nach Weihnachten schmeckt. Und was schreit bitte mehr nach Weihnachtszeit als Orange und Marzipan? Genau: nichts. Die beiden gehören so untrennbar zusammen wie Kälte und heißer Tee. Die Orange bringt diesen hellen, frischen Glanz mit, das Marzipan sorgt für die süße Umarmung und gemeinsam verwandeln sie mein Shortbread in den Snack, der mich jedes Jahr zuverlässig mental zurück nach England portiert.

Natürlich ist mein Shortbread etwas anders. Etwas braver. Etwas gesünder. Eine vollwertigere Variante des Klassikers: vegan, glutenfrei, aber immer noch so köstlich, dass ich mich regelmäßig dabei ertappe, wie ich „nur ein kleines Stück“ nehme und drei Minuten später in einer Krümelwolke aufwache. Kurz gesagt: Es ist die Art von Gebäck, das man backt, wenn man England liebt, Weihnachten liebt und absolut nicht bereit ist, beim Genuss Kompromisse einzugehen.

Fragen rund um dein Orangen-Marzipan-Shortbread

Kann ich das Shortbread auch nicht glutenfrei backen?

Ja, natürlich! Du kannst das glutenfreie Mehl einfach 1:1 mit Dinkel- oder Weizenmehl ersetzen. Möchtest du eine Vollkornvariante nehmen, musst du gegebenenfalls etwas mehr Pflanzendrink hinzugeben. Das Hafermehl nimmst du auch bei einer nicht glutenfreien Variante.

Kann ich mein Orangen-Marzipan-Shortbread vorbereiten?

Absolut. Ich persönlich finde sogar, dass es ein paar Tage später noch besser schmeckt, da die Aromen schön durchziehen konnten. Bewahre es einfach in einer luftdichten Dose für bis zu 7 Tage auf. Alternative kannst du es auch einfach einfrieren und bei Bedarf wieder auftauen.

Kann ich das Shortbread auch mit weniger Zucker backen?

Du kannst auch etwas weniger Ahornsirup verwenden. Dadurch ändert sich aber natürlich der Geschmack und auch die Konsistenz von deinem Orangen-Marzipan-Shortbread.

Warum ist mein Shortbread bröselig?

Dies kann an zwei Dingen liegen. Möglicherweise hast du dein Shortbread zu lange gebacken. Backe es nur so lange, bis es gerade goldbraun ist. Längeres Backen trocknet den Teig aus und macht ihn bröselig. ein weitere Grund könnte an deiner glutenfreien Mehlmischung liegen, da diese oft mehr Flüssigkeit aufnehmen. Achte darauf, den Teig nur kurz zu verrühren, damit er nicht zu trocken wird.

Woher kommt eigentlich Shortbread?

Shortbread ist ein klassisches schottisches Gebäck, das schon seit dem Mittelalter bekannt ist. Schon damals wurde es für besondere Anlässe gebacken, weil Butter und Zucker wertvolle Zutaten waren. Der Name „Shortbread“ kommt vom englischen Wort „short“, was in der Backsprache „krümelig“ bedeutet. Und genau das beschreibt die zarte buttrige Textur, die Shortbread so unverwechselbar macht. Traditionell wurde Shortbread zu festlichen Anlässen wie Weihnachten oder Hogmanay (dem schottischen Neujahrsfest) serviert. Heute gibt es viele verschiedene Variante, so wie mein weihnachtliches Orangen-Marzipan-Shortbread.

Orangen-Marzipan-Shortbread, vegan und glutenfrei

Mein Shortbread-Tipp


Viele backen das Shortbread, lassen es kurz abkühlen und wollen es sofort in Stücke schneiden. Ergebnis: Krümelige Katastrophe. Mein Tipp: Lass das Shortbread nach dem Backen mindestens 20 Minuten in der Form und dann auf einem Kuchengitter komplett auskühlen. So kann sich der Teig setzen, die Struktur stabilisiert sich, und beim Schneiden bröselt nichts mehr auseinander.

Orangen-Marzipan-Shortbread, vegan und glutenfrei

Orangen-Marzipan-Shortbread

Probiere mein veganes und glutenfreies Orangen-Marzipan-Shortbread: buttrig, süß und unwiderstehlich. Perfekt für Weihnachten, gemütliche Nachmittage und Fans englischer Leckereien.
Zubereitungszeit:20 Minuten
Backzeit:20 Minuten
Gericht: Dessert, Kekse, Shortbread
Küche: schottische
Keyword: Glutenfrei, Kekse, Plätzchen, Shortbread, Vegan backen
Servings: 12 Stücke
Calories: 334kcal

Zutaten

  • 150  g gemahlene Mandeln
  • 60  g glutenfreies Mehl von Bauck Mühle*
  • 125  g Hafermehl von Bauck Mühle*
  • 225  g helles Mandelmus
  • 140  g Ahornsirup
  • Schale von ½ Orange
  • Saft von ½ Orange
  • 2  EL geschmacksneutrales Öl
  • 90  g Pflanzendrink
  • 125  g Marzipan grob geraspelt

Anleitungen

  • Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem homogenen, leicht klebrigen Teig verrühren.
    150  g gemahlene Mandeln, 60  g glutenfreies Mehl, 125  g Hafermehl, 225  g helles Mandelmus, 140  g Ahornsirup, Schale von ½ Orange, Saft von ½ Orange, 2  EL geschmacksneutrales Öl, 90  g Pflanzendrink, 125  g Marzipan
  • Den Teig in eine rechteckige Backform geben und mit angefeuchteten Händen gleichmäßig andrücken. Mit einer Gabel das typische Shortbread-Muster einstechen.
  • Bei 175 °C Ober-/Unterhitze ca. 15 Minuten goldbraun backen. Danach 20 Minuten in der Form ruhen lassen und auf einem Gitterrost vollständig auskühlen.
  • Fertig ist dein winterlich, veganes und glutenfreies Shortbread. Perfekt für gemütliche Nachmittage oder als Geschenk!

Notizen

Für mein Orangen-Marzipan-Shortbread habe ich das Hafer- und glutenfreie Mehl von Bauck Mühle verwendet. WERBUNG

Nährwerte

Kalorien: 334kcal | Kohlenhydrate: 30g | Eiweiß: 10g | Fett: 21g | Gesättigte Fettsäuren: 2g | Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 5g | Einfach ungesättigte Fettsäuren: 12g | Transfette: 0.003g | Natrium: 12mg | Kalium: 340mg | Ballaststoffe: 5g | Zucker: 13g | Vitamin A: 31IU | Vitamin C: 1mg | Kalzium: 135mg | Eisen: 2mg

Wenn du das vegane und glutenfreie Orangen-Marzipan-Shortbread ausprobierst, erzähl mir unbedingt, wie sie gelungen sind! Teile dein Ergebnis in den Kommentaren oder verlinke mich auf deinen Fotos auf Instagram. Und wenn du Lust auf mehr süße Rezepte hast: Abonniere meinen Newsletter für leckere Ideen direkt aus meiner Küche.

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